Seele

Dein Körper IST dein ICH in seiner materiellen Form.

Dein Körper IST dein ICH in seiner materiellen Form.

Jetzt ist wahr, dass deine Verkörperung störanfällig ist.
Dass dir dein Körper etwas „erzählt“ über das, was dir wahr ist.

Zuerst erzählt er, dass du glauben gelernt hast,
dass dein Ich deinen Körper nur bewohnt.

Das ist nicht wahr, Harald!

Dein Körper IST dein ICH in seiner materiellen Form.

Sieh mal, wenn das so ist:
Was sagt dann dein Nierenzustand über dich, über das,
was deinem Ich wahr erscheint?

Es sagt, dass es die Überschwemmungen
„vergifteter Wahrheiten“ nicht mehr schafft.
Es sagt, dass dein Selbst viel zu viel „Seelennahrung“ geschluckt hat
und nun nicht mehr weiß,
was in ihm „gutes Wasser“ ist und was „verdorbenes Wasser“.

Was ist wert, was unwert…
Zu viel Täuschung, das sagt es.

Die Nieren und das, was geglaubt wird, hat viel miteinander zu tun,
auch was wir glauben lassen.

„Ich kanns nicht unterscheiden!“
Das sagen die kranken Nieren.
Oder: „Welche Wahrheit gilt?“

So wollen die versagenden Nieren deinem Ich etwas sagen.
„Kümmere dich darum, was uns im Innersten wahr ist,
fühl rein, was dich selbst und andere frei macht.“

Denn Wahrheit macht frei!
Und dann entscheide dich für DEINE Wahrheit, die du fühlen darfst.

Dir hat man so früh falsche Wahrheiten vermittelt.
Dass die falsch waren, hast du noch fühlen können, aber dann?

Dann hast du gedacht, dass es eben eine andere Wahrheit zu suchen gilt.

Das stimmt nicht!
Es gilt, DEINE zu finden.
Natürlich ist die nur dir gültig!

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Harald zu verbinden, Harald hat ihm einen Brief geschrieben und bittet um diesen Kontakt.

Ich stehe auf einem Berg sehr hoch über einem Tal, so weit ich sehe, nichts als kahle Berggipfel.

Hinter mir ein kegelförmiger Steinhaufen, von dort aus flattern Gebetsfahnen im eiskalten Wind.

Die Fahnen führen zu einer windschiefen Hütte/Haus, zum Teil aus Stein, aber auch etwas Holz, das stark verwittert ist.

Dort etwas unterhalb von mir sehe ich eine kleine Gestalt, die mir winkt zu ihr hinab zu kommen.
Je näher ich komme, um so mehr bestätigt sich mein Eindruck, dass ich es mit einem tibetischen Mönch zu tun habe.

Freundlich begrüßt er mich mit einer kleinen Verbeugung, um mich dann lächelnd und fröhlich ins Innere der Hütte zu ziehen.
Es brennt ein sehr kleines Feuer hier, dennoch ist es warm, aber dunkel in diesem fensterlosen Raum, nur das kleines glühende Feuer der Herdstelle gibt warmes Licht.
Es duftet nach Kräutern und irgendwie säuerlich, aber angenehm.

Mein Gastgeber setzt sich auf die Erde, für mich legt er eine Art Fell bereit, auf das ich mich halbwegs setzen kann.

Uta: Bist du Haralds Guide?

Guide: Der Mann mit den vielen Namen? Darüber hast du nachgedacht, ehe du mich gerufen hast: Er hat so viele Namen.

Uta: Ja, darüber habe ich nachgedacht.

Guide: Vielleicht haben wir alle viele Namen?

Uta: Na ja… so von Inkarnation zu Inkarnation… ja…

Guide: Hm, hm… möchtest du meinen Namen wissen?

Uta: Ja?

Guide: Ich denke, Sairi wäre in Ordnung, nehmen wir Sairi.

Uta: Wo bin ich hier?

Sairi: In Nepal, an der Grenze zu Tibet im Jahr 1584.

Uta: Warum soll Harald sehen, dass wir uns hier und in diesem Jetzt treffen?

Sairi: Zum einen, weil meine Seele und seine sich hier getroffen haben in diesem Jahr und der Inkarnation.
Zum anderen habe ich einen heiligen Ort gesucht, den seine Seele akzeptiert… ja, gut!

Zu mir?

Ich bin, wie du siehst, Mönch gewesen, kein gewöhnlicher Mönch. Meine Aufgabe war es, den Glauben unserer Bewohner zu prüfen.

Uta: Oh, eine Art Inquisitor?

Sairi lachend: Oh, nein, nein, nein, wir haben niemanden gestraft, wenn er nicht genug Glauben hatte.
Wir haben versucht, ihm zu helfen… nun ja, für einige war das auch erlebte Strafe…

Uta: Wer ist wir?

Sairi: Harald und ich.

Oh nein, nein, das war keine Freundschaft, wirklich nicht.

Harald war so belesen, so sehr ein „Glaubensmann“.
Er kannte jede Regel, jede Sutra, er war eine wandelnde Klosterbibliothek.
Und ich war ein Niemand, was das anging, aber stark und jung.
Meine Aufgabe war es, ihn zu schützen und zu stützen.

Uta: Hattet ihr Feinde?

Sairi: Nein, aber eine gefährliche Umwelt: die Berge, die Tiger, du verstehst?

Uta: Ja, mochtet ihr euch?

Sairi: Uh, was für eine Frage!

Wir MUSSTEN uns mögen, Wir MUSSTEN jeden und ALLES mögen…
Aber in der Tiefe, im Selbst, da mochten wir uns nicht, nein!

Wir waren einander wie fremde Sterne: Er verstand mich nicht, ich ihn nicht.
Unser Meister war voller Weisheit!
Er wusste, wie verschieden wir waren und gerade darum brachte er uns zusammen, damit wir etwas sehr Wichtiges lernten.

Dass wir Menschen gut daran tun, uns auf das Licht im anderen zu konzentrieren, statt auf die Schatten, die einer wirft.

Sairi lächelnd: Das ist unserem Meister gelungen!
Am Ende unserer Mission waren wir keine Freunde, da waren wir Seelenbrüder.

Die Berge und die Tiger, die haben uns gelehrt, uns zu lieben.
Denn niemand überlebt hier eine Wanderschaft, wenn er nicht bereit ist, dem anderen zu vertrauen.
Und vertrauen kannst du nicht, wenn du nur das betrachtest im anderen, was du nicht magst.

Uta: Nein, dann hat man einen Feind…

Sairi: Ob man ihn hat, hängt vom anderen ab, aber die Gefahr ist groß, dass man ihn sich selbst macht!

Nun wird es Zeit, dass ich mich persönlich an Harald wende…

Harald, es geht wieder um Vertrauen.
Schon wieder, Harald.
Und dein Leben ist zurzeit genau das, was es war, wenn wir Zwei hier am schmalen Grad, am tiefen Abgrund gingen, nie wissend, ob beim nächsten Schritt das Gestein unter unseren Füssen hält.

Nur damals sicherte ich dich und du mich.

Wer sichert jetzt deine Schritte?

Es geht ums Vertrauen. Ja, aber in was oder wen?

Zuerst, lieber Bruder, lass dir sagen, dass dein derzeitiger Zustand ohne Frage weit weg davon ist, dass du gestraft werden sollst.

Nein, nein, nein… so ist das nicht.

Der alles wirkende und durchdringende Geist – lass mich Gott sagen – der straft nicht.

Und das Rad des Karmas?
Das unerbittlich aus jedem Fehler, den wir zu Lebzeiten machen, unser Soll und Haben zu einer Schuldnerfalle macht?
Aus der man nur durch absoluten Verzicht aufsteigen kann?
Was ist das anderes als ein Strafgedanke?!

Aber schau dich um, Harald.
Der Mensch: Was ist er anderes als die ihn umgebende Natur?

Siehst du in der freien Natur das Prinzip der Strafe oder das unerbittliche Wirken des Karmas?

Wird ein Löwe bestraft, weil er sich gegenüber einem Konkurrenten mies benommen hat?

Aber nein, nein…

Was es in der Natur gibt, ist Aktion / Reaktion, Ursache / Wirkung…

DAS ist Teil der Naturgesetze und denen unterliegen wir, solange wir uns verkörpert haben.

Das ist auch gut so, denn dadurch – durch Schlussfolgerungen – lernen ALLE Wesen.

Es ist die tiefste Ursache jeder Transformation: Dass das NOT-WENDIGE erkannt wird und danach gestrebt wird, die Not – was immer sie ist – durch neue Entwicklungsschritte zu beherrschen.

Darum und nur darum gibt es heute Menschen, die aufrecht gehen, die eine ausgefeilte Technik haben, die enorm an Zahl zugenommen haben, die fantastische Bauwerke haben, usw.

Und darum und nur darum haben sich die mächtigen Saurier transformiert in eure heutigen Vögel, wurden aus Amphibien Säugetiere usw.

Eine unaufhaltsame Transformation findet statt, IMMER!

Die findet im Materiellen statt, aber sie findet vor allem im Geistigen statt.

Erkenntnis des Wahren, des Guten, des Lichts, das ist es, worum alles geht.

Strafe hat da keinen Platz.

Alle Religionen benutzen ein Strafkonzept.
Aber keine Religion befreit, solange dies so ist, die Fähigkeit eines Jeden zur Transformation seines Selbstes.

Der Weg der Transformation ist Liebe, Zugeneigtheit, Hingabe, Engagement…

Wer Angst hat, KANN nichts davon wahr werden lassen.
Angst und Liebe schließen sich gegenseitig aus!

Also, Harald, worum ich dich zuerst bitte, ist: Versuche, das LICHT zu finden, das in deiner Mühsal liegt.

Ich will dir gerne dabei helfen, aber zuerst muss ich dich bitten: Verwirf JEDEN Gedanken daran, dass du so leidest, weil du es aus karmischen Gründen VERDIENT hast!

Hör einfach auf damit, nach Schuld zu suchen.
Es macht keinen Sinn, verstehst du?

Es gibt nur Ursache und Wirkung!
Aber was ist die Ursache der Ursache der Ursache der Ursache?

Je weiter du bohrst und suchst, um so weiter verstrickst du dich in die Fänge der „Schuld-Idee“ und die macht nur zusätzlich krank und müde.

Hast du Fehler gemacht? Ja klar!
Hast du anderen weh getan? Auch, ja!

Und was ist die korrekte Antwort darauf?

Na, dass du daraus lernst, dass es gut ist, zu versuchen, Fehler nicht zu wiederholen.
Und dass es gut ist, nicht leichtfertig mit den Gefühlen anderer umzugehen.

Rückgängig machen kannst du nicht das Geringste!
Weder was du dir noch anderen getan hast, noch was du dir und anderen in anderen Inkarnationen angetan hast.

Was geschehen ist, ist geschehen und hat nur dann einen guten Sinn, wenn daraus Erfahrung wächst und aus der Erfahrung Transformation zum Besseren hin.

Du wirst nächste Leben haben, weil dein Selbst noch weiterwachsen wird.

Und nicht, weil du bestraft werden musst.

Dein nächstes Leben wird auf dem des Harald aufbauen.

Alles, was dir jetzt wahr ist, wird sich schon in der Auswahl deiner Eltern manifestieren, der Zeit und Kultur, in die du geboren wirst.

Zum Guten wie zum Schlechten.

Was ist dann JETZT sinnvoll?

DEINE!!! Wahrheiten überprüfen, Harald, DAS ist sinnvoll.
Denn das ist das, was dich ruhig und in Frieden bringt.

Das, was ewig ist: Dein Selbst, das ist Geist.
Und alles, was sich materialisiert, ist Geist in einer verfestigten Form.

Es ist NICHT dein DENKEN, um das es geht!
Das Denken ist Gehirn und also auch nur materialisierter Geist: nichts als ein Organ!

Nein, es geht nicht darum, das richtige Wissen zu haben!
Es geht darum, was sich für dich WAHR anfühlt, was dir DEINE Wahrheit ist.
Die Wahrheit über deinen Wert in der Schöpfung, die Wahrheit über das Leben auf Erden, die Wahrheit über die Schöpfung, die Wahrheit über Gott.

Alles IST Gott, Harald, du auch!
Und zwar genau der Anteil, der sich transformiert…

So, ich weiß, das KANNST du verstehen, denk nach, spür hinein…

Ich sage dir die Wahrheit!

In dir hat sich ein Teil von Gottes Spirit verkörpert, du bist wirklich sein Kind.

Und die Erde ist sein Kind und andere Planeten und Sonnensysteme und Engel und Geistwesen und, und, und…

ALLES!

Und alles und alles ist gleich viel Wert!

So wertvoll, du auch!

So wertvoll, dass du wieder und wieder und wieder jede Chance bekommst, weiter und weiter zu entfalten, was in dir liegt.

Aber das sagt man euch schon wieder nicht!

Jesus hat es gesagt!
Das war der Grund, warum er hingerichtet wurde, seine Wahrheit verdreht wurde…
Ja, ja… wie alle Wahrheiten…

Die Wahrheit ist wie eine weite Landschaft!
In dieser Landschaft steht der Turm des Glaubens, was ist…
Und je nachdem, ob von der Boden Ebene oder vom Dach des Turmes aus die Landschaft betrachtet wird, ist das Ergebnis unterschiedlich…
Dennoch wird die gleiche Landschaft beschrieben…
Es kommt auf die individuelle Ebene des Betrachters an.

Was ist deine Ebene? Darauf werde ich dir jetzt in deinem Brief an mich antworten.

Aber zuerst will ich dir sagen, was deine Seele in diesem Leben sucht.

Jede Seele kommt, um etwas in sich zu entfalten, was noch nicht ausreichend transformiert wurde.
Etwas, das fehlt, weil es zwar angelegt ist, aber noch nicht entwickelt.

Angelegt ist in dir die Gabe, weise zu sein.

Ein Lehrer, der dabei hilft, dass sich jedes Wesen individuell entfalten kann, einzigartig sein darf und doch Teil des großen Ganzen…

Das ist sozusagen dein Ziel.

Um an diesem Ziel anzukommen, gehst du einen Weg, der dich mit den Themen Wahrheit, Glauben und Vertrauen konfrontiert.

Ehe eine Seele ein Wahrheitsvermittler sein kann, muss sie ein Wahrheitssucher sein.

Die Suche beginnt immer damit, dass die Täuschungen erlebt und erfahren werden.
Wie man durch Glaubenssysteme getäuscht wird.
Wie man diese Systeme anwendet, um sich selbst zu täuschen und alle Folgen, die daraus entstehen.

Der Weg zur Wahrheit führt über Täuschung und Enttäuschung.

Und weil dies so ist, führt dieser Weg anfangs in die Gemeinschaft mit vielen Menschen, die der gleichen Täuschung glauben.

Aber je weiter er führt, um so mehr hat die Seele den Weg allein zu gehen.

DENN: Die Wahrheit findet sich nicht in Büchern und Wegen, nicht in Glaubensbekenntnissen, nicht in wissenschaftlichen Thesen.
Wahrheit ist, wenn sie wahr ist: INDIVIDUELL!

Was ist also dein Inkarnationsweg?
Deine individuelle Wahrheit zu finden und sie als Teil vieler Wahrheiten in Frieden zu leben.
Und jene zu unterstützen, die auch auf dem Weg zu ihrer Wahrheit sind.

Ja, ja…
Das musst du wirklich nicht „schnell, schnell“ schaffen.

Jeder Schritt in diese Richtung ist ein guter Schritt.

Also Freund, geh und suche deine Wahrheit in DEINEM Herzen.
Die generelle, aber auch die, die in jeder Situation inne liegt.
Suche das „Licht“.

Gut, so betrachtet wollen wir jetzt deine Fragen beleuchten:

Brief an meinen Schutzengel

Lieber Freund und Begleiter,

endlich schaffe ich es, diesen Brief zu schreiben.
Widerstände ohne Ende, auch während ich diesen Brief schreibe.

Sairi: Dennoch gelingt er und dennoch gelingt die Antwort…

Da ist als erstes die Angst um Angehörige, hauptsächlich um meine jüngste Tochter. 

Sairi: Welche Aufgabe hat der Vater eines Menschenkindes?
Nun, ihm beizustehen!
Aber NICHT, ihm seinen Weg durchs Leben und seine Erfahrungen abzunehmen.

Du kannst nicht abwenden, was zum Wachsen nötig ist.
Du kannst nicht einmal wissen, was zum Wachsen ihrer Seele nötig ist.
Alles, was du kannst, ist, versuchen, zu vertrauen, dass sich ihr Leben so entfaltet, wie es gut für ihr ewiges Selbst ist.

Darum darfst du jederzeit bitten.

Dann meine Krankheit.

Ich bin, wie du weißt, trockener Alkoholiker und Dialysepatient.
Dann hatte ich letztes Jahr diverse Krankheiten, die teilweise immer noch im Körper stecken.

Die Schmerzen in der rechten Leiste und Zuckungen im Kopf irritieren mich.

Was ist los? 

Sairi: Na, eigentlich fragst du mich nicht, was los ist, sondern was sein wird, nicht wahr?

Ich darf dir nicht sagen, was die Zukunft bringt.
Das darf kein Guide!
Aber die Zukunft ist auch nicht in Stein gemeißelt.

Wenn wir also nicht in die Zukunft sehen dürfen, dann lass uns einmal darauf sehen, was JETZT wahr ist und was das „Licht“ in der Situation ist. 

Jetzt ist wahr, dass deine Verkörperung störanfällig ist.
Dass dir dein Körper etwas „erzählt“ über das, was dir wahr ist.

Zuerst erzählt er, dass du glauben gelernt hast, dass dein Ich deinen Körper nur bewohnt.

Das ist nicht wahr, Harald!

Dein Körper IST dein ICH in seiner materiellen Form. 

Sieh mal, wenn das so ist, was sagt dann dein Nierenzustand über dich, über das, was deinem Ich wahr erscheint?

Es sagt, dass es die Überschwemmungen „vergifteter Wahrheiten“ nicht mehr schafft.
Es sagt, dass dein Selbst viel zu viel „Seelennahrung“ geschluckt hat und nun nicht mehr weiß, was in ihm „gutes Wasser“ ist und was „verdorbenes Wasser“.

Was ist wert, was unwert… zu viel Täuschung, das sagt es.

Die Nieren und das, was geglaubt wird, hat viel miteinander zu tun, auch was wir glauben lassen.
„Ich kanns nicht unterscheiden!“
Das sagen die kranken Nieren.
Oder: „Welche Wahrheit gilt?“

So wollen die versagenden Nieren deinem Ich etwas sagen.
„Kümmere dich darum, was uns im Innersten wahr ist, fühl rein, was dich selbst und andere frei macht.“

Denn Wahrheit macht frei!
Und dann entscheide dich für DEINE Wahrheit, die du fühlen darfst.

Dir hat man so früh falsche Wahrheiten vermittelt.
Dass die falsch waren, hast du noch fühlen können, aber dann?

Dann hast du gedacht, dass es eben eine andere Wahrheit zu suchen gilt.

Das stimmt nicht!
Es gilt, DEINE zu finden.
Natürlich ist die nur dir gültig!
 

Kein Mensch auf Erden hat zurzeit eine Wahrheit, die ALLEN Menschen gültig sein kann.

Aber hat der Einzelne SEINE gefunden, ist er mit seinem Herzen verbunden und mehr braucht es nicht.
Denn sein Herz ist eines der Aber Millionen Teile, die aus Gottes Wahrheit sind und sich zueinander fügen.

Auch habe ich Angst, dass ich bald meinen Körper verlassen muss. Und ich glaube ich habe noch etwas zu erledigen.
Woher kommen diese Ängste? 

Sairi: Es gibt nicht ein einziges Wesen, das KEINE Angst vor dem Tod hat.
Erinnerst du dich an Jesus im Garten Gethsemane?
Vater, Vater, wenn es möglich ist, so lass diesen Krug an mir vorüber gehen.

Alles, was sich materialisiert, ist Träger von Todesangst.
Das muss so sein, weil ohne die Angst vor dem Tod ein Überleben nicht möglich wäre.
 

Diese Angst ist ein gewaltiger Motor der Evolution sowohl bei der einzelnen Seele als auch allem, was ist. 

Hättest du mir diesen Brief geschrieben ohne diese Angst?
Hätte ich dir je sagen können, worum es in diesem Leben im Kern geht?
Nein.

Lege diese Angst in meine Hände, ich wirke nicht ungebeten.
Das musst du tun!
Es gibt unzählig viele Hilfen und Helfer, die sich auf die Todesangst beziehen.

Und es gibt viele Wege, diese Angst zu minimieren.
Menschen helfen, Engel helfen und dein ewiges Selbst hilft, dein gesunder Menschenverstand hilft…

Soviel ist da, um dir zu helfen.
Bitte darum, lieber Harald, und versuche, zu verstehen, dass du hier etwas sehr Schönes lernen darfst.
„Und ob ich schon wandle im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, Herr, dein Stecken und Stab trösten mich.“

Wenn du Angst hast, dann bitte um Trost und halte Augen und Herz für die Tröstung offen.

Dann wird dir wahr, dass es kein Alleinsein gibt.
Todesangst isoliert, aber der Trost in dieser Not kommt innen oder außen, auch beides kann es sein…
Dann weißt du, dass es wahr ist: Fürchtet euch nicht!

Hat das etwas mit meinem Bruder zu tun, der mit 2 Jahren an einer Blinddarmentzündung starb. Ich war da 3 Jahre. Meine Mutter hat sich ihr Leben lang Schuldvorwürfe gemacht.
Sie starb an den Folgen von Krebs. 

Sairi: Ja, die Todesangst selbst hat damit nichts zu tun.
Wohl aber die Angst, ganz ALLEIN da durch zu müssen!
Dass es keine Hilfe gibt, NIRGENDS.

Das hat damit zu tun: Dass du kein Vertrauen hast, wenn du in Not bist.
Das hat damit zu tun. 

Dein Bruder hat gelitten, aber es ist nicht so gewesen, dass er keine Hilfe im Herzen hatte.
Die hatte er, auch wenn das keiner gesehen hat.

Es geht ihm sehr gut.
Er ist nicht gestorben, weil alle Verantwortungsträger versagt haben.
Sondern die haben versagt, weil es seine Zeit und Stunde war, zu gehen.

Aber für dich ist es nun sehr schwer, zu vertrauen, dass es diesen GUTEN TOD überhaupt gibt.

Harald, es gibt ein Sterben, auf das die Betrachter sehen.
Und sie urteilen, was sie sehen.
Aber es gibt einen inneren Sterbeprozess und der ist voller Führung, Hilfen und Trost.
Nur sehen kann man das nicht.
 

Niemandes Tod ist nur SEINE Angelegenheit!
Tod wie Geburt sind begleitet von unsichtbaren Kräften.
Und es wird alles getan von unserer Site aus, um zu helfen.

Aber es ist schwer für uns, zu helfen, wenn eine Seele voller Angst ist…
Nein, nicht voller Todesangst, ich sagte schon: Die ist natürlicherweise immer dabei…
Nein, was unsere Hilfe hemmt, ist die Angst davor, was die Seele als DANACH erwartet.

Erwartet sie Strafe oder hält die auch nur für MÖGLICH, kommen wir schlecht durch.

Mein Vater war zu der Zeit ebenfalls im Krankenhaus.
Meine Mutter besuchte ihn und erzählte von den Schmerzen meines Bruders.
Mein Vater äußerte wohl den Verdacht auf Blinddarm.

Am Tag danach versuchte meine Mutter, den Arzt zu rufen.
Er kam erst abends, obwohl meine Mutter 3 mal angerufen hatte.
Er wurde ins Krankenhaus gebracht und immer noch nicht operiert, da zuvor ein Unfall rein kam, der das Zimmer belegte.
Er lebte noch 3 Tage nach seiner OP.

Oder sind es Ängste aus einer früheren Inkarnation?

Sairi: Es ist die Unklarheit, die du trotz all deiner Mühen über den Weg und das „Danach“ hast.

Das Sterben und die Folgen, die du beobachtet hast auch andere Inkarnationen.

Es gibt etwas, das dein Selbst damit verknüpft.

Es ist deiner Seele absolut wahr, das Sterben leiden bedeuten MUSS! 

Aber das ist nicht wahr!
Es KANN so sein, aber es MUSS nicht!
Und in der Folge all deiner vielfältigen Versuche, den wahren Glauben zu finden, bist du in Ängste geraten, die diese Glaubensweisen mitgebracht haben.
Danach bedeutet es, Strafe zu empfangen.
 

Nicht, weil du das so im Jenseits erlebt hättest…
Sondern weil du dich nicht mehr an dein Staunen erinnerst, als du gemerkt hast, dass es nicht wahr ist…

Du hast es auch im Jenseits nicht akzeptiert!
OBWOHL du erlebt hast, dass Frieden ist, bist du unablässig in der Straferwartung geblieben.

Das Sterben ist die eine Sache!
Die Angst vor dem, was dich erwartet, wenn das DANACH kommt, eine ganz andere.
 

Dabei ist es ganz leicht zu verstehen: Dein Danach ist dein Davor.

Ohne Strafe, ohne Belohnung…
Einfach nur ein friedliches DAVOR!

Solange, bis du satt bist vom Frieden haben und dich wieder verkörpern möchtest, um dich weiter und tiefer zu entdecken und zu entfalten.
Um noch einmal abzulegen, was dich hemmt.
Und zu greifen, was dir gut tut und zu wirken, was dich erfüllt.
 

An drei habe ich relativ gute Erinnerungen.
Die Jüngste war Ende des 19. / Beginn des 20. Jahrhunderts.

Meines Wissens starb ich an Alkoholismus – Leberversagen.
Eine Inkarnation muss zu Zeiten von Jesus Christus gewesen sein.
Ich habe mich im engeren Kreis von ihm gesehen in Judäa.

Es gibt jedoch Menschen, die mich in Frankreich mit ihm und Maria Magdalena sahen.
Wo war ich wirklich?

Sairi: Bei ihm, allerdings nicht als Jünger.

Die dritte Inkarnation war zu Zeiten von Atlantis, als diese unterging.
Während dieser Zeit musste meine Partnerin sterben, weil ich zu ängstlich war, ihr beizustehen.

Es gibt noch weitere Erinnerungen, diese jedoch sind zeitlich unklar.
So sah ich mich einmal in Südamerika in einer Hütte verbrennen, weil ich Heiler war.

Sairi: Ja, und in all diesen Inkarnationen wurde dein Glaube enttäuscht!
Zuerst dein Glaube in dich, deine Rechtschaffenheit, deine Güte…
Von da an hast du dich Glaubensträgern angeschlossen, nur um enttäuscht zu werden…
 

Aber wenn du den Glauben, die Wahrheit hier und dort oder nur in dich zu finden meinst, bedeutet es, dass alles andere Falsch liegt.
Die volle Wahrheit aber ist: Wahrheit ist dem Menschen NIE! als Ganzes zu erkennen möglich.
Wahrheit ist, was dem Einzelnen, JETZT wahr zu sein, MÖGLICH ist.
 

Gott sagt Moses, als der ihn fragt, was für ein Gott er wäre: Ich bin der, der ich dir sein werde! Denk darüber nach, lieber Freund.

Letztes Jahr bin ich mit dem Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus gebracht worden.

Es war kein Schlaganfall, jedoch hatte ich höchstwahrscheinlich zuvor irgendwann einen.

Diagnose war epileptische Anfälle.
Seither habe ich immer wieder Zuckungen im Liegen bei geschlossenen Augen.
Auch habe ich immer wieder Schmerzen oberhalb des rechten Auges. Was ist das?

Sairi: Eine Hirndurchblutungsstörung und deren Folgen bedeuten NICHT, dass diese Störung bleiben MUSS!

Seit der Operation meines Leistenbruchs habe ich immer Beschwerden im rechten Oberschenkel.

Sairi: Verletztes Nervengewebe UND die Erinnerung an eine alte Inkarnation.
Da traf dich dort ein Speer.

Seit Dezember schwitze ich regelmäßig nachts.
Oft wechsle ich 2 mal die Kleidung während der Nacht.

Sairi: Weil du geschwächt bist.
Geschwächt bist du, weil du pessimistisch auf dein Restleben schaust…

Du BIST dein Körper! Verstehst du?
Es wäre so schön, würdest du damit beginnen, das Licht, das jeder Situation inne ist, zu betrachten, zumindest zu suchen.

In der letzten Zeit habe ich auch noch Ohrenschmerzen.

Seit längerem habe ich auch ein ständiges Rumoren im oberen Bauch. Öfters habe ich auch Durchfall.
Auch bin ich körperlich ziemlich müde und erschöpft, irgendwie antriebslos und ohne Perspektive.

Sairi: Ach Harald… das nennt man Depression.
Du meinst, dass du deinem Leben NICHTS mehr abgewinnen KANNST.
Selbst für den, der im Außen nichts mehr zu wirken hat, ist das INNEN ein großer, großer fruchtbarer Acker, den es noch zu bepflanzen gilt.
 

Willst du glauben, was alle Welt sagt?
Wer in deinem Alter krank ist, der ist zu nichts mehr gut und darum darf ihm sein Leben nicht mehr gut sein?

Willst du das annehmen?

Du musst das nicht, du brauchst nur ein Stockwerk höher gehen im Turm und wirst mehr sehen…
Seit wann heulst du mit den Wölfen?
Wer hat nur den gesunden, jungen, kräftigen Mann?

Wer sagt das?
Und WARUM sollt ihr sowas glauben?

Klar hatte ich auch schon bessere Zeiten.

So war ich u.a. 8x in Indien im Kumano Himalaya.
Dort lernte ich Shree Muniraji (Nachfolger von Shree Mahaprabuji – Babaji) kennen.
Das letzte Mal begegnete ich ihm 2009, als ich gemeinsam mit Ingrid Indien besuchte.
Bereits 2008 war Muniraji zu einem väterlichen Freund geworden.

Doch sein Tod 2012 konnte ich bisher nicht wirklich verarbeiten.
Warum?

Sairi: Oh ja, lieber HARALD.
DU HAST IN IHM EINEN GEFUNDEN, DER DIR DIE Wahrheit sagt…

Das hat dir die Mühe erspart, selbst zu finden, was du suchst…
Das geht nicht, Harald!

Alle, die einen Guru in dieser Weise „gebrauchen“, tun dem Guru etwas an und sich selbst auch…
Er wollte das nie: so verstanden werden…

Statt zu betrauern, dass er nicht mehr für dich da ist, sieh doch bitte die Chance, die darin liegt, nun DEINE Wahrheit zu suchen: die DEINES Herzens!
Suche doch den Gott, der dir sagt: Harald, ich bin der, der ich dir sein werde.
Suche mich in allem: In dem Tag, in jedem Ereignis DEINES Lebens und du findest mich.
Du wirst mich finden, der dir Alles in einem ist und in kein Konzept, kein Gleichnis, kein Bildnis passt.

Lass dich auf mich ein, ich bin dein Abenteuerland! 

2010 unternahm ich eine Pilgerwanderung vom Bodensee zu den Externsteinen.
Und vor meinen Indienreisen habe ich schon andere spirituelle Erfahrungen gesammelt.

Seit ich keinen Alkohol mehr trinke, bin ich auf der Suche nach Gott.

Sairi lächelnd: Ach nein, auf dieser Suche bist du, seit du bist.
Nur hatte Gott sehr unterschiedliche „Schauspieler“ von dir bekommen, um seine Rolle auf deiner Bühne zu spielen…

Hör einfach auf, Gott eine Rolle zu geben.
Nimm ihn täglich neu!

Am Anfang bin ich zu allen möglichen christlichen Gemeinschaften gegangen.
Auch ins Kloster zum Kennenlernen.
Dann habe ich einen Mentor gehabt, der Sanjasin von Osho ist.

Von da an habe ich mich mehr dem östlichen Gedankengut geöffnet. Dies empfinde ich weniger einengend.
Am Anfang meiner Trockenheit war es mir sehr wichtig, so wenig wie möglich zu müssen.

Während der Trockenheit war ich eine Zeit lang selbstständig und verkaufte Klanginstrumente, unter anderem tibetische Klangschalen.

Irgendwann lernte ich die Wirkung dieser Schalen kennen.
Ich lernte sie zu bespielen, bzw. sie lehrten mich. Mit ihnen konnte ich anderen helfen.

Habe ich mich hier zu wenig geschützt?

Sairi: Nein, nein, nein… nur noch nicht verstanden.

Es ist wirklich wahr: Jeder deiner Wege hat dich weitergebracht.
ABER du klammerst dich daran, dass die Wahrheit fix ist.
Das ist sie nicht!
Sie ist TEIL von vielen Teilen…
Sie bewegt sich nicht, aber ihr, die ihr sie sucht, ihr bewegt euch.
Die Landschaft ist immer gleich, aber nicht der Betrachter und nicht dessen Perspektive.
 

Davor eigentlich auch, nur hat sich die Suche anders ausgedrückt.
Es gab Zeiten, in denen ich Gott geleugnet oder sogar aktiv bekämpft habe, doch beschäftigt habe ich mich immer mit ihm.
Mit 12/13 habe ich von Babaji geträumt.

Er lehrte mich, dass Liebe die stärkste Kraft ist auf der Welt und dass die Macht der positiven Gedanken alles bewirken kann. 

Sairi: Und? Kann sie alles bewirken? Die Kraft der Gedanken?

Das kann sie nur dann, wenn sie in der Lage wäre, jene Gedanken, die das GESAMTE Netzwerk aus Ursache und Wirkung webt, zu durchschauen.
Das kann nicht ein einziger Mensch.

Was ist also Babajis Wirkung?

Dass, wer RICHTIG DENKT, durch sein Denken sich ein gutes Leben erwirkt…
Aha!
Und wer FALSCH denkt?
Der wird bestraft mit den Folgen, die das hat?

Oh, siehst du nicht, dass es so einfach nicht ist?
Dass es Größenwahn ist?
Der Größenwahn deiner Zeit und Kultur?

Ich, ich, nur ich!
Von mir, von meiner Klugheit hängt alles ab?

Ach…
Ach, ach, wie bitter ist, wer aus diesem Traum erwacht.
Der ist ein illusionierter Gottessucher…
Denn wer ist sein Gott?

Na, sein Verstand!
Sein DENKEN!

Dennoch falle ich immer wieder zurück in meine Ängste. Warum?

Sairi: Nicht dennoch, sondern WEGEN! 

Ihr könnte euch positive Gedanken MACHEN, aber nicht, dass diese Gedanken sich wahr anfühlen.

Es geht nicht ums Positiv Denken, es geht um eure Wahrheit.
EURE!
Und darum, dass ihr aufgerufen seid, eure eigene Wahrheit zu suchen, euch zu verstehen im Herzen.
Und darum: Fühl wahr, so nennt dies der Guide von Uta, der Elia.
Ihr habt Fühl-Wahrheiten und Fühl-Falschheiten…
Beides gilt es, durch Erleben klar unterscheiden zu lernen.
 

Meine körperlichen Schmerzen, sowie meine derzeitige Perspektivlosigkeit machen mir zu schaffen. Was kann ich für mich tun?

Sairi: Ich denke, dazu habe ich dir jetzt sehr viel gesagt.
Suche deinen täglichen Gott und lass aus dem, was du findest, FÜHL WAHR werden.

Solltest du noch Fragen haben, bin ich gerne bereit, sie zu beantworten.

Doch ich glaube, du kennst mich besser, als ich mich kenne.

Liebe Grüße Harald

Sairi: Danke, lieber Freund.
Ich kenne dich und weiß, dass ich dir jetzt einige recht harte Nüsse zu knacken gegeben habe.
So scheint es am Anfang.
In Wahrheit habe ich dir einen ganz leichten Weg gezeigt: den des Kindes…
Friede mit dir, lieber Freund!

Dein Engelfreund!