Mutter sein

Dein Kind, was ist denn das?

Dein Kind – was ist denn das?
Es ist ein Teil von dir, das ist wahr.

Aber, Anita: Weißt du, wie gering dieser Teil ist,
wenn man die ganze Persönlichkeit sieht?
Es sind nicht einmal zwanzig Prozent.
Achtzig Prozent machen die Wesenheit deines Kindes aus: seine Seele!

Deine Kinder sind wiedergeborene Seelen wie du.
Und sie haben unendlich viele Leben gelebt wie du.
Sie haben ihre Ängste, ihre Erfahrungen, ihre Lebensziele.

Du hilfst dabei, diese Lebensziele klar zu erkennen.
Du hilfst dabei, dich an ihren Vorurteilen der Seele zu reiben.
Aber du hilfst auch dabei, sie zu stärken,

um ihren Lebensweg – IHREN Lebensweg – gehen zu können.

Elia

Elia: Guten Morgen, liebe Freunde.

Hajo: Guten Morgen, Elia.

Elia: Guten Morgen, Anita.

Wie schön, dass du da bist.
Eine Nacht mit dir allein, das war schon etwas Besonderes.
Mit sich sein, bei sich sein und sich davor nicht fürchten.
Sich selbst willkommen sein.

Anita, darum wird es in vielen Dingen, die wir besprechen, gehen.
„Ich bin mir selbst willkommen.“
Das ist ein schwieriger und auch schöner Schritt für deine Seele.

Schauen wir uns an, welche Entwicklung von deinem letzten Leben zu diesem Leben deine Seele gemacht hat, so besteht Grund zur Freude, nicht wahr?
Wie viel weiter bist du schon!
Wie viel mutiger bist du schon!
Und wie viel mehr bist du bereit, an Kraft und Zeit und Ausdauer zu investieren in dich selbst!
Wie viel weniger bist du bereit, dich in Fesseln und Stricke binden zu lassen, die deinen Wahrheiten nicht entsprechen!

Darum will ich an den Anfang unserer Begegnung ein Lob setzen.
Ein Lob muss sein.
Und du darfst dich freuen, denn frage nur: Ich halte mich mit Lob zurück.
Umso kostbarer ist es.

Und nun stelle deine Frage.

Anita: Was kann ich im Beruf besser machen?

Kann ich was Neues anfangen eventuell auf einem ganz anderen Gebiet?

Elia: Natürlich kannst du.
Auf jede deiner Fragen – und es waren drei – kann ich sagen: Ja, kannst du. Kannst du schon.

Nur was wäre das Ziel, Anita? Darum geht es hier.
Du bist unklar in der Äußerung darüber, welches Ziel du erreichen möchtest.
„Es soll mir gut gehen.“ Ja.
Merkst du, wie allgemein das ist?

Stell dir vor, ich wäre das Bindeglied zur Wunschabteilung im Himmel. Ja?
Und du würdest deine Bestellung bei mir aufgeben dürfen, eine Art „Gute Fee“.
„Es soll mir gut gehen“ ist da zu wenig.
Das kann ja sehr unterschiedlich sein.

Aber du, Anita – und das ist wichtig – du musst lernen, deine Ziele ganz klar zu formulieren für dich!
Du musst lernen, Prioritäten zu entwickeln. Das darfst du.
Du darfst Ansprüche haben, ganz konkrete.
„Ich möchte erreichen, dass man meine Arbeit würdigt!“
„Ich möchte erreichen, dass ein mitmenschliches Miteinander stattfindet!“
„Und ich möchte erreichen, dass meine Arbeit mich immer wieder neu begeistern kann!“ Ja?
Das wären solche Ansprüche, nicht wahr?

Anita: Ja.

Elia: Ja.
Unformuliert – „einfach so, ungefähr“ – das reicht nicht.
„Klar formuliert“ kann der nächste Schritt sein und da komme ich zu deiner zweiten Frage.
„Was kann ich besser machen? Wie kann ich daran teilhaben, dieses Ziel zu erreichen?“
Natürlich kannst du, wenn deine Arbeit mehr gewürdigt werden soll, ganz deutlich sagen: „So, ich hätte jetzt gerne mal eure Meinung dazu.“
Das kannst du tun.

Du kannst umgekehrt aber auch ganz deutlich die Würdigung der Arbeit der anderen selber vornehmen.
Lernen durch ein positives Beispiel fällt den meisten Menschen sehr viel leichter als durch Kritik, ja?
Du könntest zum Beispiel sagen: „Ich finde es gut, wenn man auch einmal sagt, was einem gefällt“.
Das spornt an. Das ist bei den anderen vielleicht auch der Schlüssel, selbst initiativ zu werden.
Verstehst du, wie ich das meine?

Anita: Ja. Das ist aber schwierig.

Elia: Ja. Ich sage ja auch nicht, dass meine Vorschläge leicht umzusetzen sind.
Was ist die Schwierigkeit dabei?
Die Schwierigkeit im Moment ist die, dass deine Kollegen und Vorgesetzten dir spiegeln, was du selber in dir hast.
Dieses „Ich werde ohnehin immer hinter einer Mauer sitzen“, das ist so ein intensives Gefühl bei dir. Ja?
Diese Mauer, die da zwischen dir und den anderen ist: „Wie komm ich da bloß durch.“
Ja?

„Wie komm ICH da bloß durch“, das ist ein völlig neuer Gedanke.
Und in den letzten Jahrzehnten hast du darauf gewartet, dass jemand von außen die Mauer durchbricht. Das ist nie geschehen.
Du bist derjenige, der die Mauer baut und abreißt.
Du hast die Macht in dir, sie abzureißen.

Wie groß die ist, das wirst du sehen an diesem Tag: Wie groß deine Macht und Möglichkeit ist, deine Mauer höher und kleiner, weiter oder enger zu gestalten.

Niemand – wirklich niemand – kann verlangen, dass ihr ohne Mauern um euch seid. Abgrenzung ist eine sehr notwendige, mitunter eine zwingende Rettungsmaßnahme, um sich gegenüber Übergriffen anderer Menschen zu wehren.
Das heißt: Diese Mauer muss flexibel sein.

Und das wirst du lernen.

Mit-Mensch sein, liebe Anita.
Mit-Mensch sein, wo immer du bist, egal, welches der Lebensfelder damit angesprochen ist: bei den Kollegen, bei den Vorgesetzten, aber auch in deiner Familie, aber auch in deiner Nachbarschaft, ja selbst beim Einkauf im Supermarkt.

Mit-Mensch sein, das ist schwer und es ist schön, wenn man es erst einmal gewagt hat. Du wirst sehen: Es beginnt eine Zeit der Abenteuer, Anita, endlich Abenteuer!
Es war doch lange genug langweilig, oder?

Deine nächste Frage.

Anita Die betrifft meine Kinder, die sehr schwierig sind und ich mich nicht abgrenzen kann. Das heißt, ich nehme mir zu sehr zu Herzen, wenn bei meinen Kindern was schiefläuft. Wie kann ich mich abgrenzen?

Elia: Anita, darüber werden dir neue Erkenntnisse durch die Inkarnationen kommen.

Ich bin mein Kind. Nein.
Alles, was mein Kind trifft, trifft mich. Ja.
Das ist ein Unterschied!
Was mein Kind betrifft, betrifft mich als Mutter und als Mitmensch, beides.
Natürlich ist dies so.
Aber was dein Kind trifft, das trifft dein Kind und nicht die Anita, das ist ein Unterschied. Dein Kind, was ist denn das?
Es ist ein Teil von dir, das ist wahr.

Aber, Anita: Weißt du, wie gering dieser Teil ist, wenn man die ganze Persönlichkeit sieht? Es sind nicht einmal zwanzig Prozent.
Achtzig Prozent machen die Wesenheit deines Kindes aus, seine Seele…
Deine Kinder sind wiedergeborene Seelen wie du.
Und sie haben unendlich viele Leben gelebt wie du: Sie haben ihre Ängste, ihre Erfahrungen, ihre Lebensziele.

Du hilfst dabei, diese Lebensziele klar zu erkennen.
Du hilfst dabei, dich an ihren Vorurteilen der Seele zu reiben.
Aber du hilfst auch dabei, sie zu stärken, um ihren Lebensweg – ihren Lebensweg – gehen zu können.

Was ist deine Aufgabe, Anita?
Deine Aufgabe ist – und das ist die aller Mütter – deinen Kindern zu verstehen zu geben: „Es ist gut, dass du lebst!

Du, ich kenne deine Fehler. Ich kenne deine Schwächen. Darum weiß ich gut Bescheid. Und trotzdem bin ich der Meinung, es ist sehr gut, dass ich dich geboren habe“.
Ja?

Dieses als Wissen, als Wahrheit in sich zu tragen, Anita, das bedeutet eine ungeheure Kraft.
Eine Kraft, von der deine lieben Kinder noch zehren werden, wenn sie weit über achtzig sind.
Das, was du ihnen zeigst an Wohlwollen, das ist eine Grundhaltung gegenüber der gesamten Welt, wenn sie einmal erwachsen sind.

Die Welt, in die sie hineinwachsen, die wird schwierig sein.
Nichts wird wirklich leicht sein.
Selbstzweifel und Einsamkeit wird viele Menschen plagen.

Wenn deine Kinder in solchen Zeiten – wie alt auch immer sie dann sein mögen – in sich das Wissen haben, „Es ist gut, dass ich geboren wurde“, kannst du dir vorstellen, dass es ihre Rettung ist?
Sicher, nicht wahr? Es ist gut so.

Sie sind nicht du. Und so wie du mit dir selber hart ins Gericht gehen kannst, kannst du es auch mit ihnen tun.
Aber wenn du dich selber willkommen heißen kannst, dann kannst du es auch mit ihnen.

„Ich bin mir von Herzen willkommen, so, wie ich bin.
Nicht so, wie ich mich wünsche.
Ich wünsche mich mir besser und dennoch bin ich mir willkommen.
Du, mein Kind, du bist mir so willkommen. Ich wünsch dich manchmal besser.
Da gibt es schon einiges, was viel besser sein könnte. Und ich muss dich noch einiges lehren.
Dennoch bist du mir willkommen.“

Du, Anita, du musst deinen Kindern zeigen und auch darum kämpfen, dass du zwar die Mutter bist, die ihr Leben willkommen heißt, aber darüber hinaus auch die erwachsene Frau mit Erfahrungen, mit Qualitäten, die sie noch lange nicht haben und darum nicht bereit bist, zu tun, was ihnen richtig scheint.

Du, du Anita, bist einstweilen die Herrscherin.
Das ist ein schlimmes Wort, nicht? Die Herrscherin.

Das weiß ich. Ich sage es bewusst so.
Wer eine Herrscherin hat, der hat die Freiheit sich nicht darum kümmern zu müssen, was sein darf und was nicht.
Das ist die Sorge der Herrscherin.
Der hat auch die Freiheit, sich von dieser Mächtigen geschützt zu fühlen, wenn er selbst einmal schwach ist.
Innerhalb dieser Herrschaft kann er seine Fähigkeiten entfalten und entwickeln.

Aber er darf die Gesetze nicht brechen!
Manche deiner Gesetze stoßen auf Widerstand, auf Unmut und auf Gleichgültigkeit, ja? Das im Wesentlichen.

Anita, das musst du auf dich nehmen, dass du Unmut erzeugst. Das musst du aushalten. Was du nicht auf dich nehmen musst und auch nicht darfst, ist Gleichgültigkeit.

Du, du bist diejenige, die das Überleben deiner Kinder erhält.
Wir reduzieren das jetzt einmal, so als wäret ihr eine Familie in der Wildnis.
Du sorgst für Nahrung, du sorgst für Sicherheit, du sorgst für eine warme Höhle, weil sie noch viel zu schwach wären, dies zu tun.
Sie – würden sie allein leben – fielen der Wildnis zum Opfer.
Im übertragenen Sinn ist dies auch heute noch so, nur deine Kinder wissen das nicht mehr und du selbst auch nicht.

Alles scheint dir selbstverständlich, was du ihnen gibst, nicht? Ja, ja, ganz selbstverständlich.
Da ist die Vielfalt ihrer Kleidung, die Vielfalt ihrer Vergnügungsmöglichkeiten, die Vielfalt ihrer Nahrungsangebote: ganz selbstverständlich.
Natürlich tust du das. Natürlich hörst du ihnen zu.
Natürlich kämpfst du mit ihnen in der Schule. Natürlich, natürlich…

Nein, das ist eure Kultur.
In einer anderen Kultur würden andere Maßstäbe gelten.
Wenn es dich zermürbt, wenn es deine Lebensfähigkeit verletzt, was deine Kinder tun und nicht tun, dann ist nicht nur dein Leben gefährdet – ich übertreibe es jetzt ein wenig – sondern auch ihres.

Sie hängen von dir ab. Das ist furchtbar? Nein.
Das ist das Beste, was ihnen passieren konnte.
Das ist das Allerbeste, was passieren konnte, von dir als Mutter abhängig zu sein.
Aber sie müssen es auch wieder wissen, dass sie abhängig sind.
Harte Worte? Neue Perspektiven? Alte Zöpfe?

Denk darüber nach.
Wir machen eine Pause.

Elia: Liebe Anita, deine nächste Frage wird sehr erwartet.

Anita: Ich habe einen Bruder, der mit mir ein Problem hat oder ich mit ihm.
Er lehnt mich schon immer ab.
Der Kontakt ist mittlerweile so gut wie abgebrochen, was mich belastet, weil ich nicht weiß: Wo liegen die Ursachen? Liegen die in diesem Leben, in der Kindheit?

Elia: Ja. Anita, du liebst ihn ja!
Und du möchtest so gerne seine Seele überzeugen, dass er dich auch lieben kann.
Das ist ein Kampf, der alt ist zwischen dir und ihm.
Er hat Angst! Er hat Angst davor, dich zu lieben.

Das fällt ihm so schwer. Er hat keinen Grund und er weiß, dass er keinen Grund hat, keinen vernünftigen.
Man kann sich Gründe machen. Man kann sie konstruieren.
Es trägt nicht. Und wenn es nicht trägt, was kann man da tun?
Dann kann man nur noch Abstand nehmen.

Wortlosigkeit: Inzwischen längst auf beiden Seiten Wortlosigkeit.
Anita, ihm ist nicht wohl dabei. Es geht ihm nah wie dir.
Er kann nicht. Er kann nicht aufhören, sich davor zu fürchten, dich zu lieben.

Ich bin zuversichtlich und gewiss, dass Jerome die Weisheit besitzt, dir ein Leben zu zeigen, in dem es auch um deinen Bruder geht.

Und ich bin gewiss, dass seine Seele die Chance bekommt, sich mit dir auszusöhnen.
Ob er dann die Gelegenheit benutzen wird, dir wieder näher zu kommen, wird sich zeigen. Ja?

Anita Ja.

Elia: Du aber – und das ist hier wichtig – du sollst wissen und gewiss sein, dass du richtig liegst mit deiner Liebe zu ihm. Es ist richtig!
Es ist richtig, was du für ihn fühlst.

Und es ist richtig, deinen Schmerz darüber zu zeigen, dass deine Liebe abgewehrt wird. Das hast du richtig gemacht. Ja?

Du bist so im Zweifel darüber.
Du hast es richtig gemacht, Anita. Das musst du wissen!
Darum bittet dich auch deine Mutter: Bleib dabei.
Das auszuhalten, Anita, ist sehr schwer: Selber lieben und die Liebe, die man hat, gilt nichts.

Das ist schwer. Das widerspricht so ganz und gar den menschlichen Aufrechnungen.
„Ich liebe dich und du liebst mich. Ich investiere hundert Prozent und du investierst hundert Prozent.“
So war eure Rechnung nie.

Aber Liebe rechnet nicht. Liebe ist da, sie ist einfach da.
Ob es dir gefällt oder nicht. Und es gefällt dir manchmal gar nicht.
Und dennoch ist es gut.

Es ist etwas, Anita, das zeigt oder zumindest zeigen sollte, wie groß deine Seele längst ist. „Ich liebe!“ Punkt.
Keine Bedingung, kein „warum“.
Kein „lohnt es sich“?
„Ich tue das.“

Das heißt aber nicht: „Ich liebe und darum bin ich dazu bereit, mich jederzeit wieder verletzen zu lassen“.
Das ist ein Unterschied. Ja?

Das gilt ja auch für deine Kinder. Die liebst du auch ohne wenn und aber. Du liebst sie. Aber auch ihnen musst du zeigen, dass du dich nicht verletzen lässt.
Und das gilt für deine Kollegen.

Liebe ist einfach da!
Sie ist das Dessert. Und manchmal schmeckt ein Dessert auch nicht.
Aber sie ist einfach da.

In deinem Leben hast du schon sehr viel Kraft darauf verschwendet, sie kleiner zu machen, sie nicht dazulassen, weil es weh getan hat.

Liebe bleibt, auch wenn Jahrzehnte vergehen, auch wenn getrennt werden muss.
Auch wenn es keinen Sinn und keine Logik hat, weiter miteinander zu tun zu haben. Auch wenn es hinderlich ist und man sich eingestehen muss: „Ich liebe diesen Menschen, aber das ist weder mir noch ihm gut.“

Liebe bleibt.
Du darfst deinen Bruder weiter liebhaben.
Es wird dich nicht mehr schmerzen, wenn du dir das eingestehst, sondern viel weniger weh tun, als Gedanken der Abwehr zu hegen.
Aber darüber wirst du noch sehr viel mehr erfahren.

Die Liebe begraben zu wollen – zu wem auch immer und zu was auch immer – wenn sie doch da ist, kostet unnötige Kraft.
Die Liebe ist da, aber leider besteht keine Möglichkeit, sie in Taten und Worten umzusetzen.
Derzeit jedenfalls nicht.
Damit, Anita, lässt es sich sehr viel besser leben. Du wirst sehen. Ja?

Anita Ja.

Elia: Denke darüber nach, wie sehr du um seine Liebe gerungen hast. Schon in der Kindheit, ja?

Anita Ja.

Elia: Sie ist einfach da in dir. Sie ist einfach da.
Und dann denk einmal darüber nach: Früher oder später – und wir hoffen früher – da wird seine Seele wissen, dass es einen Menschen gibt, der ihn einfach geliebt hat, ohne dass er etwas dazu beigetragen hat.

Der es einfach getan hat, obwohl er viel unternommen hat, um das zu verhindern.
Dann wird er wissen, das gibt es: Liebe, die einfach da ist.
Das wird ihm sehr, sehr helfen.

Anita, ihr könnt nicht alles übersehen.
Wir aber schon. Für euch ist ein Leben so unendlich lang. Für uns ist es so kurz.

Und was einer Seele hilft, sich – wenn sie über die Schwelle gegangen ist – weiter zu bewegen in jene Seligkeiten, die ihr nicht einmal erahnen könnt, das ist das tiefe Bewusstsein, dass für sie, was immer sie getan, gedacht und gemacht hat, Liebe einfach da ist.

Du vertrittst an ihm die Position eines Zeugen.
Du bist der, der Zeugnis darüber ablegt, dass Liebe nicht verdient, nicht erarbeitet, nicht manipuliert werden kann und muss.
Dass sie geschenkt wird!
Trotzdem und obwohl so viele Gründe dagegensprechen.

Das wird sehr wichtig für ihn sein. Ja? Gut.

Ich wünsche dir heute Erlebnisse, die dich in deiner Tiefe berühren.
Du wirst sehen, deine Tiefe ist gut und warm und klar.
Was außen ist, darf außen bleiben.

Du wirst sehen: Deine Stärke ist nicht deine Unberührbarkeit, sondern deine Stärke ist deine Kraft, zu lieben.
Du wirst am Ende dieses Tages – so hoffen wir – dich von ganzem Herzen willkommen heißen.

Das ist unser Ziel mit dir.
Ich wünsche dir eine gesegnete Zeit.
Lebe wohl.

Anita: Danke.

Hajo: Ja. Danke, Elia.