Die Dummheit des eigenen Herzens gilt es, zuerst zu ergründen.

Ja, die Dummheit des eigenen Herzens gilt es,
zuerst zu ergründen.

Nicht urteilend!

Sondern mit dem festen Vorsatz,
daraus das Beste wachsen zu lassen, was möglich ist.

Die Liebesfähigkeit deines eigenen Herzens wird wachsen.

Die Bereitschaft, den Preis dafür zu bezahlen, auch.

Das ist ein Prozess, der Jahrzehnte lang dauert.

Aber mit jedem Ereignis wird diese wunderbare Kraft größer,
sodass am Ende deines Lebens eine Freude und Fülle steht.

Und du wirst feststellen, dass all die Preise,
die du gezahlt hast, dich nicht arm gemacht haben,
sondern sehr reich.

Den Preis an Schmerz und Trauer, auch Zorn,
den wir bezahlen für den Verlust,
den wir erleiden, wenn das geht, was wir lieben.

Dieser Preis macht uns gar nicht arm, sondern reich.

Im Herzen sehr reich.

Wenn du einmal in späteren Jahren an deine
Beziehung zu Andreas denkst und dir vergegenwärtigst,
dass das weit mehr war als ein emanzipatorischer Kampf
gegen einen Macho.

Sondern dass es der Versuch deiner Seele war,
seiner Seele den Wunsch ins Herz zu legen,
seine Ängste zu überwinden.

Nur den Wunsch.

Elia

 

Elia: Guten Tag, liebe Freunde.

Hajo und Beate: Guten Tag, Elia.

Elia: In stürmischer Zeit findest du hierher, liebe Beate.

In stürmischer Zeit braucht man einen Schutz.
Und was du suchst, ist der Schutz, der immerwährend ist, der stets begleitet,
nie verlässt.
Den suchst du seit deiner Kindheit.

Und du hast gelernt, dass du diesen Schutz nicht außerhalb von dir suchen darfst, sondern in dir.

Was ist dein Schutz? Du selbst bist es.
Du mit dem, was dir zur Verfügung steht.
Mit deinem Verstand, aber auch mit deiner Intuition,
mit deiner dir eigenen Zähigkeit, mit deinem gesunden Körper,
mit deinem ganz natürlichem Empfinden für Gerechtigkeit.
Aber auch mit einem genetischen Instinkt,
Schweres auf jeden Fall zu überleben.

Denn soviel Belastendes dir deine Sippe auch mitgab, sie gab dir auch mit, zu Überleben. Und diese Ressource nutzt du jetzt. Deshalb bist du hier.
Weil in dir eine große Kraft des Überlebens ist und ein noch größerer Widerwille
gegen jede Form von Verlust dieser Kraft.

Du willst zutiefst das Leben lieben.
Und alles und alle, die dich daran hindern, willst du überwinden.
Nun nicht mehr, dass jemand außen für dich tut,
sondern nun mit deinen dir zustehenden Kräften.

Das ist ein großer Entwicklungsschritt, Beate.
Viel größer als alle Entwicklungsschritte vorher!
Mit diesem neuen Bewusstsein hast du Inkarnationsmuster verlassen,
die viele Leben umschließen.
„Ich mache mir eine gute Zukunft selbst!“

Das ist ganz neu. Alles, was neu ist, ist auch schwierig.
Dabei macht man Fehler. Es gibt Irrtümer. Es gibt Pausen.
Es gibt scheinbar unüberwindliche Schwierigkeiten.

Aber letzten Endes lernt man aus jedem Fehler!
Aus jeder schwierigen Hürde
geht man gestärkt hervor mit mehr Wissen,
mit noch mehr Fähigkeiten.
Und so fällt es zum Schluss ganz leicht.

Dieser Weg ist richtig.
Er ist der Weg ins Leben, in dein Leben.
Und darum sind wir sehr stolz auf dich.

Für Beate blühen Krokusse. Ich denke, du weißt, was ich meine.

Beate: Ja.

Elia: Nun lass uns beginnen. Stell mir bitte deine erste Frage.

Beate: Wie kann ich schwierigen Zeiten begegnen?

Elia: Erstens damit, dass du begreifst, dass du zuallererst dein und Pias Wohlergehen
in den Mittelpunkt zu setzen hast.
Versuch, dich als einen General zu sehen, der nicht umhinkann,
eine nach der anderen Schlacht zu schlagen.
Er liebt den Krieg nicht. Kein guter General liebt den Krieg.
Ein guter General liebt immer den Frieden. Aber es ist, wie es ist.
Er wird angegriffen und hat zu kämpfen.

Aber so ein guter General, das weißt du, der muss ein Taktiker sein. Ja?
Einmal ist die beste Taktik, anzugreifen.
Einmal ist die beste Taktik, sich zurückziehen.
Einmal ist die beste Taktik, zu verhandeln.
Wann ist wann das Beste? Darum geht es.

Hier kann ich dir nicht beistehen, indem ich dir Daten nenne
und dann die dazugehörige gute Vorgehensweise.

Darum möchte ich dir von Herzen gern die Weisheit des I Gings empfehlen!
Wenn du nicht weißt, wie deine innere Einstellung
zu Andreas sein soll in der einen oder anderen Frage,
dann frage das I Ging danach.
Und dein Guide antwortet dir!
Einverstanden?

Beate: Ja.

Elia: Es ist ein Prozess, in dem du bist.
Genauso wie ein Krieg nicht mit einer einzigen Schlacht gewonnen oder verloren wird. Genauso wie ein Rückzug nicht bedeutet, dass der Sieg deshalb aufgegeben wird. Sondern es eben nur ein Rückzug ist, ein Sammeln der Kraft, um zu einer anderen Gelegenheit wieder Terrain zu gewinnen.
Kannst du das verstehen?

Beate: Ja.

Elia: Des Weiteren bitte ich dich, für Andreas zu beten.
Uta hat es schon angesprochen, aber ihr habt es aus eurem Fokus verloren.
Bitte dafür, dass Andreas seine Angst vor Gefühlen, die positiv sind, verliert.
Denn wenn Andreas lieben lernt, dann muss er nicht mehr dich besiegen.
Damit meine ich nicht, dass er lernen muss, dich zu lieben, sondern lieben.

Bitte darum!
Bitte darum, dass sein Hunger gestillt wird.
Ich denke, das kannst du aus ganzem Herzen tun.
Denn es war kein Irrtum deiner Seele, dich in Andreas zu verlieben.
Es war auch kein Irrtum deiner Seele, dich von ihm schwängern zu lassen.
All das war Lebensplan.

Du kennst Andreas Seele und warst bereit, ihr zu helfen auf ihrem Weg der Weiterentwicklung.
Du bist und bleibst für immer ein Markstein in seiner Entwicklung.
Aber eben nicht, indem du seine Methoden anwendest.

Die Finsternis ist nicht mit Finsternis zu bekämpfen.
Es ist dunkel und du willst es noch dunkler machen?
Eine Lösung muss Licht sein.

Ihr habt viel darüber gesprochen und all jene Vorschläge, in denen es darum geht,
ihm Angebote der Hilfe zu geben.
Fürsorge statt Ermahnung, die sind Licht.
Hast du das verstanden?

Beate: Ja.

Elia: Gut. Hast du noch eine Frage dazu?

Beate: Nein.

Elia: Ich sage damit nicht, dass du ihn wieder lieben musst.

Ich sage damit: Deine Seele wollte seiner helfen,
ein Stückchen weiter zu kommen.
Und das wird zweifellos geschehen.
Wenn es nicht im Diesseits ist, dann im Jenseits.
Er wird nie wieder an dir vorbeikommen.
Er wird nie wieder daran vorbeikommen,
dass er seine Traumfrau so verprellt hat aus lauter Angst,
tatsächliche Gefühle zu erleben.
Hast du das verstanden?

Beate: Ja.

Elia: Gut. Dann stell mir bitte deine nächste Frage.

Beate: Wie kann ich mich vor dem immensen Energieverlust schützen,
den er bei mir verursacht.

Elia: Das kannst du nicht. Das ist eine physikalische Angelegenheit.
Wenn ich euch heute nah bin, verliere ich Teile meiner Energie,
denn ihr seid in eurer Energie tiefer.
Das, was hoch ist, fließt in die Tiefe, wie Wasser ins Tal fließt, fließen muss.

Es ist kein Ausweg, wenn du dich so niedrig machst wie er.
Es ist keine Lösung, genauso aggressiv, genauso misstrauisch,
genauso überheblich zu werden.
Sondern du musst ihm Energie abgeben,
weil das in der Natur eures Zusammenlebens liegt.

Was du aber beachten musst, ist, dass du von einem höheren Wesen Energie bekommst wie ein Wasserfall, der in Kaskaden läuft.
Der erste Wasserfall gibt dem darunterliegenden und der gibt dem darunterliegenden.
Was nun könnte das Höhere sein, von dem du deine Kraft nimmst?

Zum einen, indem du begreifst, dass das, was du dort kämpfst,
keinesfalls sinnlos ist.
Du kämpfst nicht nur um dich.
Du kämpfst aus Liebe um die Lehrerfahrungen der Seele von Andreas.
Du hilfst ihm, zu lernen.
Es ist wichtig, dass du deine Position als
Lehrerin seiner Seele wertschätzen lernst.
Das ist das eine.

Und das andere ist, dass du dich selber dem widmest, was wirklich in deiner Natur liegt. Und in deiner Natur liegt die Verbundenheit mit allem, was lebt.
Ob es das Gras unter deinen Füßen ist oder der Wind in deinem Haar.
Ob das der Gesang einer Amsel ist oder ob es ein Reh ist.
Alles, was Schöpfung ist, alles gibt dir Kraft.
Ein Baum, an den du dich lehnst, eine Blume, an der du riechst.
All das gibt dir Kraft.

Denn noch einmal: Deine Seele ist eine Seele, die das Leben liebt.
Was also kann dir Kraft geben?
Das Leben selbst.
Niemand kann dir das nehmen.
Niemand – auch Andreas nicht – kann dir diese Kraftquelle verschließen.
Ja?

Beate: Das ist also meine größte Kraft?

Elia: Ja! Die Schöpfung selbst!
Eine Minute mit ganz offenen Herzen in den Sternenhimmel geguckt,
gibt dir die Kraft von Milliarden Sternen.
Du musst es nur wissen. Ja?

Beate: Ja.

Elia: Gut. Hast du noch eine Frage, meine Liebe?

Beate: Wie kann ich Pia schützen?

Elia: Zuerst einmal gilt es, sie zu stärken.
Und ihre Stärke erfährt sie durch deine Liebe.
Ihr habt lange über deine Liebe gesprochen.
Sie ist nicht das Defizit hier.

Zum anderen musst du verstehen,
dass Pia keinesfalls so erschöpft wird wie du.
Pia gibt ihrem Vater freiwillig von ihrer himmlischen Liebe ab.
Aber sie bekommt auch immer himmlische Liebe.
Dieser Schutz wird Pia noch sehr lange tragen.
Erst in späteren Jahren, wenn das Bewusstsein für Pia irdischer wird,
wird dies anders. Bis dahin aber, denke ich zuversichtlich,
hat dein Selbst Lösungen gefunden. Ja?

Beate: Ja.

Elia: Versuche, zu begreifen, dass um Pia herum Engel walten
in einer besonderen Art und Weise.
Was aber ganz sicher für dich jetzt deine mütterliche Aufgabe ist, das ist:
Dass Pia Vertrauen darin bekommt, dass Dinge,
die im Moment bedrohlich sind,
zehn Minuten später wieder vorbei sind.

Sie spürt eure Spannung, sie hört eure Streitigkeiten, aber sie weiß auch:
Es geht vorbei. Sie ist viel weiser als du.
Das liegt nicht daran, dass sie höher stehend ist,
sondern dass ihr Zugang zu unserem Bewusstsein noch sehr groß ist.
Während du unter Anspannung durch ein Nadelöhr musst,
um zu uns zu kommen, steht für Pia ein großes Tor ganz offen.
Willst du daran denken?

Beate: Ja. Schön.

Elia: Gut. Noch eines empfehle ich dir.
Ich möchte es bestärken.

Schau bitte mit Vertrauen auf die Entwicklung dieser großen Seele.
Wenn ich groß sage, meine ich natürlich nicht,
dass sie die erste weibliche Präsidentin der USA wird.
Sondern ich meine damit eine Seele, die viele Leben hatte
und diese Leben sehr gut genutzt hat.
Sie ist eine Seele mit einem Herzen,
das sehr mitfühlend sein kann.
Aber auch sehr klar.
Sie ist wunderbar.
Und sie ist viel mehr als ein Baby.
Eine große Seele in einem kleinen Körper.
Willst du das in deinem Herzen bewahren?

Beate: Ja.

Elia: Gut. Deine nächste Frage?

Beate: Du sagtest mir mal, dass ich eine Kämpferseele bin,
die gegen die Dummheit der Herzen kämpft.
Was meinst du damit?

Elia: Was ist die größte Dummheit der Herzen?

Beate: Angst?

Elia: Ja! Ja! Die Angst, zu lieben!
Das ist die größte Dummheit der Herzen.
Und das ist etwas, das in dir angelegt ist.
Diese Angst überflüssig werden zu lassen,
das ist ein brennendes Anliegen deiner Seele.
Dabei ist es egal, um welche Art der Liebe es geht.

Die Liebe zu einem Partner, die Liebe zum Kind,
die Liebe zu deinen Eltern, die Liebe zum Land, die Liebe zur Schöpfung.
Immer wenn wir Angst entwickeln in unseren Herzen,
dann können wir Taten der Liebe nicht ausüben.
Wer Angst vor seiner eigenen Liebe hat, der hat Angst,
den Preis der Bindung bezahlen zu müssen.
Der Preis der Bindung ist stets gleich.
Es ist der Schmerz der Vergänglichkeit in jeder Bindung der Inkarnation.

Wer sein Haustier sehr liebt, der wird die Erfahrung machen,
dass es ihn schmerzt, wenn es vor ihm stirbt.
Wer die Schöpfung sehr liebt, der wird die Erfahrung machen,
dass es ihn sehr schmerzt, wenn sie hier und dort zerstört wird.
Das heißt: Liebe und Schmerz stehen in der Welt immer beieinander.
Ich kann das eine nicht ohne das andere lassen.
Das ist der Preis.

Aber es ist sehr dumm, den Preis nicht zu bezahlen.
Denn wer sich weigert, diesen Preis zu bezahlen,
der bringt sich um die wunderbarsten Erlebnisse,
die das irdische Leben zu bieten hat.
Der ist wahrlich sehr dumm.

Ich denke nicht, dass ich dir noch weiter erklären muss,
wie wichtig dieses Thema für dich ist und immer war.
Schon als Kind war das dein größtes Anliegen.
Aber du warst umgeben von Menschen,
deren Herzen voller Angst waren,
ihren Preis für Liebe zahlen zu müssen. Ja?

Beate: Also betrifft es auch mich selbst und andere. Beides.
Dass ich kämpfe für die Fähigkeit in mir und auch in anderen.

Elia: Natürlich. Immer ist dies so.
Beate, die närrische Welt, die schaut nur auf das,
was die anderen falsch machen und nicht haben.

Der Weise, der schaut zuerst, was er noch nicht hat.
Er bemüht sich, dies zu korrigieren
oder so zu bewerten, wie es angemessen ist.
Und dann erst hat er Lösungswege gefunden und kann sie weitergeben.

Wenn ich von der Dummheit der Herzen spreche,
dann meine ich nicht, dass du belehrend auf sie einwirken musst.
Sondern dann meine ich, dass du dadurch,
dass du deine Erfahrungen gemacht hast, anderen helfen kannst.
Dadurch, dass du sagen kannst:
„Wisst ihr, es ist wahr:
Man muss einen großen Preis bezahlen für die Liebe.
Aber es ist gut. Und ihr könnt es.
Ich habe es erlebt, ich kann es bezeugen!“
Nur ein guter Zeuge kann wirklich Mut machen.

Ja, die Dummheit des eigenen Herzens gilt es, zuerst zu ergründen.
Nicht urteilend, sondern mit dem festen Vorsatz,
daraus das Beste wachsen zu lassen, was möglich ist.
Die Liebesfähigkeit deines eigenen Herzens wird wachsen.
Die Bereitschaft, den Preis dafür zu bezahlen auch.
Das ist ein Prozess, der Jahrzehnte lang dauert.
Aber mit jedem Ereignis wird diese wunderbare Kraft größer,
sodass am Ende deines Lebens eine Freude und Fülle steht.

Und du wirst feststellen, dass all die Preise, die du gezahlt hast,
dich nicht arm gemacht haben, sondern sehr reich.
Den Preis an Schmerz und Trauer, auch Zorn,
den wir bezahlen für den Verlust,
den wir erleiden, wenn das geht, was wir lieben.
Dieser Preis macht uns gar nicht arm, sondern reich.
Im Herzen sehr reich.

Wenn du einmal in späteren Jahren an deine Beziehung zu Andreas denkst
und dir vergegenwärtigst, dass das weit mehr war
als ein emanzipatorischer Kampf gegen einen Macho.
Sondern dass es der Versuch deiner Seele war,
seiner Seele den Wunsch ins Herz zu legen, seine Ängste zu überwinden.
Nur den Wunsch!
Wenn du daran denkst, was er aus diesem Wunsch
im nächsten oder übernächsten Leben eine Realität probieren kann,
dann wirst du sagen:
„Das war eine reiche Erfahrung. Das war gut. Das war nicht umsonst.“

Du zahlst viel.
Du zahlst mit Desillusionierung.
Du zahlst damit, dass du Angst vor weiteren Demütigungen hast.
Du zahlst damit, dass du in deiner Entscheidungsfreiheit erheblich eingeschränkt wirst. Du zahlst viel!
Aber du zahlst hier sozusagen wie einer, bei dem Geld geliehen wurde,
wie einer, der eine Bürgschaft übernommen hat.
Du zahlst stellvertretend für Andreas Seele.

Wie ist das, wenn einer Geld verleiht?
Was geschieht dann?
Er bekommt zurück mit Zins und Zinseszins.
Was du jetzt verleihst an Kraft, Geduld,
Klugheit, Ausdauer, Raffinesse, Strategie,
was du jetzt bezahlst an Nervenanspannung, Ängsten, Widerwillen.
Was du jetzt bezahlst, das sind alles Kosten,
die von deinem Konto auf seins gehen.
Und du wirst mit Zins und Zinseszins belohnt.

Unter einer Voraussetzung:
Du darfst nicht seine Tiefe erreichen.
Du darfst nicht seinen Lösungsweg gehen.
Du darfst die Dunkelheit nicht dunkler machen.
Hast du das verstanden?

Beate: Ja.

Elia: Deine Waffen in diesem Kampf müssen hell sein.
Richte dich immer danach!
Tue nichts, was gegen deine Ethik geht, gegen dein Gewissen. Ja?

Beate: Ja.

Elia: Gut. Die nächste Frage, bitte.

Beate: Ist es für mich möglich und gut,
durch inspiriertes Schreiben Kontakt mit Simon aufzunehmen?

Elia: Ja! Das ist möglich und gut.

Aber bitte versprich mir, dass du damit beginnst,
wenn du eine gute Phase deines Lebens hast.
Denn wenn du niedergestimmt bist,
voller Trauer, voller Zorn, voller Müdigkeit,
dann ist es für Simon sehr schwierig,
mit dir einen stabilen Kontakt aufrechtzuerhalten.
Er muss dann sozusagen sehr niedrig werden.
Verstehst du das?

Beate: Ja.

Elia: Lass es einen guten Tag sein.
Und versuche, zu verstehen, dass das ein Prozess ist,
in den du auch erst hineinwachsen musst. 
Ja?

Beate: Ja.

Elia: Gut. Deine nächste Frage.

Beate: Ich habe keine Frage mehr.

Elia: Das ist schön, wenn auch verwunderlich.

Ich möchte dir deshalb doch noch etwas sagen,
auch wenn es ungefragt ist.
Die Sehnsucht eines Menschenherzens ist etwas,
was stets in Erfüllung treibt.
Ich meine damit nicht die Gier.
Das ist zu unterscheiden.
Sondern ich meine eine wirkliche Herzens-Sehnsucht.
Du weißt den Unterschied.
Wenn nun eine solche Sehnsucht in einem menschlichen Herzen
lebendig bleibt, dann wirkt sie, sie wird wahr.

Und mit diesen Worten möchte ich mich von dir verabschieden:
Gott segne dein Herz.
Gott segne die Arbeit deiner Hände.
Gott segne deinen suchenden Verstand und gebe ihm Antworten.
Gott sei bei dir am Morgen wie am Abend und an jedem neuen Tag.

Auf Wiedersehen.

Hajo und Beate: Danke, Elia.